Nachdem sich der neu gewählte Hechinger Pfarrgemeinderat im April konstituiert hat, traf er sich nun am Mittwoch zu seiner zweiten Sitzung im Pflegeheim St. Elisabeth. Zunächst gab Martin Weng in der Hauskapelle einen geistlichen Impuls, in dem vor allem für kranke Menschen und alle, die ihnen beistehen, gebetet wurde. Anschließend begab man sich auf einen Hausrundgang, auf dem Frau Claudia Toppin und Herr Stephan Schmiedl in Vertretung der Hausleitung das Pflegeangebot und Pflegekonzept vorstellte. Dabei erfuhren die Pfarrgemeinderäte, dass das Haus über insgesamt 119 Pflegeplätze verfügt. Es bietet professionelle Hilfe an, achtet aber zugleich darauf, verbliebene Fähigkeiten zu erhalten. Da und dort gelingt es sogar, eine gewisse Mobilität zu reaktivieren. Deutlich spürbar war bei den Informationen, wie christliche Werte und moderne Pflege sich zu einem sinnvollen Ganzen verbinden lassen.
Im letzten Teil der Sitzung gab es noch Berichte verschiedener Ausschüsse. Während Stadtpfarrer Dr. Ritzler darauf hinwies, dass sich die Stiftungsräte aller neun Hechinger Pfarreien zur konstituierenden Sitzung des Verwaltungsausschusses am 22.06.2010 im Hechinger Gemeindehaus einfinden werden, konnte Diakon Dr. Schäfer von Aktionen und Spenden berichten, die das Zachäus-Haus in Burundi in den Besitz eines Lastwagens brachten, der in der Landwirtschaft zum Einsatz kommt. Dr. Karl Heinz Schäfer bat auf Ebene der Seelsorgeeinheit sowohl um ideelle als auch um materielle Unterstützung. Er äußerte zudem den Wunsch, dass die Missionsarbeit möglichst von der ganzen Seelsorgeeinheit mitgetragen werde und mithelfen soll, das Bewusstsein für die Ungerechtigkeit in der Welt zu schärfen.
Am Ende der Sitzung nahmen die Mitglieder gerne die Gelegenheit wahr, sich über die Eindrücke des Abends in geselliger Runde auszutauschen.





