Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stiftskirche eröffnete die Seelsorgeeinheit St. Luzius das Pastoraljahr. Kaplan Hannes Rümmele und Pastoralreferent Peter Duttweiler wurden in ihre neuen Ämter eingeführt.
Mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche läutete die Seelsorgeeinheit St. Luzius am Sonntag das neue Pastoraljahr ein, das unter dem Motto steht: "Miteinander, füreinander Kirche sein".
Es war eine stattliche Schar von Ministranten, die mit Pfarrer Ritzler und Kaplan Rümmele in die vollbesetzte Stiftskirche einzog. Chöre der Seelsorgeeinheit unter der Leitung von Anne Dieter, Martin Riester und Anneliese Schmid umrahmten mit mehrstimmigen Chorsätzen den Gottesdienst. Stiftskantor Mario Peters begleitete die Sänger an der Orgel, Sabine Kittel und Susanne Mayer traten im Wechsel als Solistinnen mit gesungenen Psalmversen auf.
Eine besondere Note bekam der Gottesdienst durch die Einführung der beiden neuen Mitarbeiter, Kaplan Hannes Rümmele und Pastoralreferent Peter Duttweiler, die sich kurz vorstellten. Der aus Schönau am Fuße des Belchen stammende Hannes Rümmele studierte in Freiburg und Rom Theologie und wurde nach seinem Diakonat in Villingen im Mai 2011 in Freiburg zum Priester geweiht. „Jetzt bin ich da und bin gespannt auf all die neuen Sachen.“ Peter Duttweiler, der in Karlsruhe aufgewachsen ist, verbrachte seine Studienjahre in Mainz und London, wo er auch eine Pantomimeschule besuchte. In Mannheim habe er eine Kinderkirche aufgebaut, die der hiesigen Kinderkirche ähnlich sei. Deshalb sei der Schwerpunkt seiner Arbeit die Luzius-Kinderkirche, für die er insbesondere ein auf ältere Kinder zugeschnittenes Konzept entwickeln möchte. Auch sei ihm wichtig, „die Freude am Glauben weiterzugeben“.
Anschließend begrüßte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hans Häring die beiden neuen Mitarbeiter und überreichte jedem einen Hechinger Stadtschirm.
Zur Erläuterung des neuen Jahresmottos „Miteinander, füreinander Kirche sein“, sagte Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler, es sei ein bewegendes Zeichen einer echten Gemeinde und lebendigen Kirche, wenn die Menschen einander helfen würden. Wer helfe, sei zu vielem fähig, und wo geholfen werde, sei Kirche konkret erfahrbar. Das Jahresmotto solle auch ausdrücken, dass man gemeinsam unterwegs sei und noch viele Herausforderungen auf einen warten. Immer wieder erfahre man, dass man selbst nicht nur helfende Hände habe, sondern auch helfende Hände in Anspruch nähme. Gott suche immer wieder Mitarbeiter und brauche unsere Hände. „Helfende Hände sind die Freude dieser Welt“, so abschließend der Stadtpfarrer.
Nach dem Gottesdienst gab es im Gemeindehaus noch einen Umtrunk, der Gelegenheit bot, mit Kaplan und Pastoralreferent ins Gespräch zu kommen.





