Ein
besonderer Aktionstag im Rahmen der Aktion 1000plus zum Schutz des ungeborenen Lebens wird hier in Hechingen in der Pfarrgemeinde St. Jakobus der Sonntag, 21. November 2010 sein. An diesem Sonntag wird um 9.00 Uhr in St. Luzen im Rahmen des Gottesdienstes und um 10.30 Uhr in St. Jakobus (Stadtkirche) die Aktion 1000plus von Vertretern der BIRKE e.V. vorgestellt. Mit dabei haben sie einen Teil der von der Firma HIPP Babynahrung gespendeten 1000 Babyflaschen, die mit einem Anhänger dieser Aktion versehen und so zur Sammeldose umfunktioniert wurden.
Diese Sammeldosen werden ab Sonntag, 21. November 2010 auch hier in Hechingen an alle ausgeteilt, die diese wertvolle Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen bzw. die eine solche Sammeldose aufstellen, um so Spenden zu sammeln und damit diese so wichtige Arbeit für neues Leben unterstützen.
Ziel dieser Aktion ist, dass auch hier in Hechingen möglichst viele Schutzengel für Frauen werden, die sich für das ungeborene Leben entscheiden. Jede Spende – und mag sie noch so klein sein – hilft Leben zu ermöglichen, hilft einer ungewollt Schwangeren sich für ihr Kind und für dessen Leben zu entscheiden – hilft ganz konkret hier vor Ort!
Organisiert und durchgeführt wird dieser Tag hier in Hechingen von Christiane Haid mit der Zustimmung und Unterstützung durch Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler.
Ja zum Kind – entgegen der demografischen Entwicklung und entgegen dem Druck, der auf einer ungewollt Schwangeren von vielen Seiten lasten kann, dafür setzen sich die Beratungsstellen von pro femina und BIRKE e. V. wie der STIFTUNG JA ZUM LEBEN mit der Aktion 1000plus ein. Sie haben sich zum Ziel gesetzt mit ihrer Arbeit 1000 und mehr ungewollt Schwangeren jedes Jahr in ihren Problemen und Nöten beizustehen, damit sie sich in diesem schweren Konflikt mit ihrem direkten Umfeld wie Eltern und Lebenspartner für das noch ungeborene Kind entscheiden. Das alles kostet aber Geld und die Initiatoren sind dabei auf jede noch so kleine Spende angewiesen. Deshalb wurde mit diesem besonderen Aktionstag ein neuer Weg gefunden, um Menschen auf diese so wichtige Arbeit aufmerksam zu machen und damit anzusprechen.
Ein weiteres Ziel der Aktion 1000plus ist es, sich mit vielen Beratungsstellen zu einem großen Netzwerk zusammenschließen, um so mit vereinten Kräften jedes Jahr 1000 und mehr Frauen im Schwangerschaftskonflikt beizustehen und so 1000 und mehr Kindern das Leben retten. Dafür werden auch vielerorts Mitstreiter gesucht, die Aktion 1000plus mit Mitteln, im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten, unterstützen. Hierzu schließen sich immer mehr Menschen, Initiativen und Vereine zusammen. Wer darüber mehr wissen möchte, findet am Sonntag, 21. November 2010 nach den Gottesdiensten in den Kirchen St. Luzen und St. Jakobus auch entsprechendes Informationsmaterial.
Und wie wird aus diesen Spendengeldern konkrete Hilfe – Hilfe hier vor Ort in Deutschland? „Je nach Situation kann die Unterstützung durch 1000plus eine Paarberatung, Begleitung bei der Beantragung von staatlichen Leistungen oder auch materielle Hilfe etc. sein. Im Schwangerschaftskonflikt ist der Zeitdruck sehr groß und die Entscheidung für eine Abtreibung kann sehr plötzlich fallen. Deswegen ist oft eine enge Begleitung mit manchmal täglichen Telefonaten notwendig. Die Zusage einer finanziellen Unterstützung ist hier eine ganz konkrete Geste, die sagt: Wir lassen Dich nicht im Stich.“ (ein Auszug aus www.1000plus.de).
Das Hilfsangebot von 1000plus basiert auf zwei Säulen. Zum einen auf ausreichender und intensiver Beratungsarbeit in einem persönlichen Gespräch mit professionell ausgebildeten Beraterinnen. In einem solchen Gespräch stehen diese Frau und ihre Probleme ganz im Mittelpunkt. Dadurch wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, dass wichtig ist, um weitere Schritte und damit einen gemeinsamen Lösungsweg zu finden, der begehbar ist.
Die zweite Säule bietet dann das sog. Frauenförderungsprogramm. Sehr oft stehen eben finanzielle Nöte hinter den Problemen einer Schwangeren, die durch individuelle Hilfsangebote beseitigt werden.
Ein solch umfangreiches Unterstützungsangebot kostet Geld. Um eine Schwangeren beraten zu können, müssen die Unterstützer z.B. Gehälter, Miete, Telefonkosten und Kontaktanzeigen wie eben auch das Frauenförderungsprogramm bezahlen. Diese müssen allein aus Spenden aufgebracht werden.
Doch der Erfolg dieser umfangreichen und wertvollen Arbeit bleibt nicht aus. Es entschieden sich schon viele ungewollt Schwangere in dem schweren Konflikt fürs Leben und für ihr Baby. Und das, obwohl sie von ihrem häuslichen Umfeld wie durch die Eltern oder des Lebenspartner, aber auch von der darüber hinausgehenden Umwelt in Richtung Abtreibung als anscheinend einzigster Ausweg gedrängt werden. Ein schwerer Konflikt, in dem viele Frauen unterschiedlichsten Alters und unterschiedlichster Lebenssituation geraten, wenn sie eben ungewollt schwanger werden.





