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Geschichte – Ausschuss „Mission Eine Welt“ 1977 – 2010

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1977

Dritte Legislaturperiode des PGR: Bildung eines „Missionsausschusses“, mit initiiert durch Frau Monika Selig und Gertrud Wiedmann, heute ‚Kleine Schwester Gertrud Veronika“
Unterstützung des Weißen Vaters Pater Zachäus Knoll aus Hechingen, der seit 1953 in Burundi in der Seelsorge und seit 1964 in der Caritas (Aufbau) arbeitete. 1987 starb er in Burundi. Durch Pater Zachäus gab es viele persönliche Beziehungen und Begegnungen mit Personen aus Burundi.

1983

Besuch des  Erzbischofs Joachim Ruhuna von Gitega  in Hechingen.
1984  Mehrzweckbau in Burundi – geplant in Hechingen und z. T. finanziert durch unsere Gemeinde (25.000 DM wurden aufgebracht)

1987

Die Gemeinde unterstützt finanziell eine Bauernschule in Huacho/Peru (MISEREOR-Pojekt)
1988 – 1995  Die Gemeinde unterstützt in vielfältiger Weise die Weiße Schwester Rita Maria, die von Hechingen (Kreiskrankenhaus) aus in ein Missionskrankenhaus nach Logo (Kongo) gegangen war, vor allem auch finanziell. Erlös des Weihnachtsbazars kommt teilweise oder ganz den Missionsprojekten der Gemeinde zugute.
In den 80er Jahren: Unterstützung der Diözese Palmares in Brasilien mit ihrem Bischof Dom Acasio  (Anregung durch Pfarrer Dr. Theodor Seeger)

1990

Schwester Candida wird von ihrem Orden (Bene Tereziya)mit dem Aufbau eines Heims für körperbehinderte Kinder beauftragt. Die Planung fürs Zachäus - Haus beginnt.
1991 – 1994   Bau des Zachäus – Hauses in Gitega; Hechinger (Familie Knoll) arbeiten zeitweilig am Bau mit. Zugleich Jahre des Bürgerkriegs in Burundi; im Krieg werden Brüder und Onkel von Candida ermordet. Das Haus beginnt 1994 mit der Arbeit und muss viele Waisen (Bürgerkrieg) aufnehmen. Das Haus selbst und seine Bewohner bleiben vom Bürgerkrieg verschont, Hutu und Tutzi leben hier friedlich miteinander.

1991

Unsere Gemeinde unterstützt das Zachäus – Haus seit dieser Zeit regelmäßig finanziell und als katholische Partnergemeinde; am 8.September erbringt z.B. ein Solidaritätsmarsch 12.300 DM für das Zachäus-Haus.
1991    Erstes Solidaritätsessen am MISEREOR-Sonntag (5.Fastensonntag) zugunsten von MISEREOR, das Essen wird seither jedes Jahr in der Gemeinde durchgeführt, im Wechsel von Missionsausschuss und Kolpingsfamilie Hechingen; Erlös zwischen 500 – 800 Euro.

1994

1. November: offizielle Eröffnung des Zachäus-Hauses;
1996  9.September Erzbischof Ruhuna wird ermordet zusammen mit 2 Ordensfrauen. 13.Oktober ein „Solidaritätssonntag“ zugunsten des Zachäus-Hauses (Kollekte im Gottesdienst, Essen im Gemeindehaus, Erlös insgesamt 7200 DM)

1998

Zweiter Solidaritätsmarsch für das Zachäus-Haus (an Fronleichnam)

1999

Schwester Candida im April zu Besuch in Hechingen, sie ist in Deutschland in ärztlicher Behandlung (Spendenaufruf für sie erbringt 6700 DM). – September : Im Zachäus-Haus geht eine neue (richtige) Küche in Betrieb, die unsere Gemeinde finanziert hat (ca.15000 DM).

2001/02

Zachäus-Haus kauft das „Jakobsfeld“ (= Gemüsefeld) mit Spenden aus Hechingen; es liegt an einem Bach und ist daher das ganze Jahr über zu bebauen; es ist  benannt nach unserer Pfarrei St. Jakobus.

2002

20.Oktober: Benefiz-Konzert des Gospelchores Hechingen in der Synagoge zugunsten vom Zachäus-Haus (Erlös insgesamt ca.4500 Euro)

2004

2.-7.Oktober Besuch Candidas in Hechingen

2005

Sommer: Installation von 4 Sonnenkochern im Zachäus-Haus durch Almut und Walter Petersen – erster persönlicher Besuch von Hechingern in Gitega seit 10 Jahren

2006

Mitfinanzierung eines Studentenheims des Zachäus-Hauses im Bujumbura für ehemalige Schüler (betreutes Wohnen für die behinderten Studenten)

2007

15.-19.April Besuch des Missionsausschusses in Cassano (bei Bari/Italien), wo Candida über ein Jahr lang ärztlich behandelt werden muss; durch Spenden unterstützt und ermöglicht die Gemeinde die Behandlung von Candida. Dezember: Spendenaktion  für die Bettenerneuerung für die Kinder im Zachäus-Haus  (Aktion der Lokalzeitung „Hohenzollerische Zeitung“ Hechingen)

2008

neue Matratzen samt Bettbezüge  werden für die Kinder im Zachäus – Haus angeschafft und durch  unserer Gemeinde finanziert, Übergabe an Weihnachten

6. – 28. August: erster offizieller Besuch einer  Delegation unserer Gemeinde im Zachäus – Haus in Gitega/Burundi; wir sind eingeladen zur Feier des 75jährigen Bestehens der Bene – Tereziya – Schwestern, vier Ausschuss – Mitglieder sind bei der Reise auf eigene Kosten dabei.

2009 

Auf Veranlassung des Ausschusses wird die im Zachäus – Haus installierte, aber nicht funktionsfähige Bio – Gas – Anlage  instand gesetzt. Der Ausschuss setzt sich mit MISEREOR in Verbindung, um die Finanzierung eines neuen Kleinlastwagens (Toyota Dyna 300) zu erreichen; als Ersatz für das 14 Jahre alte, nicht mehr fahrtüchtige Fahrzeug des Hauses.

Aus der Bevölkerung fließen dem Ausschuss weiterhin erhebliche Spenden zu, z.B. aus einem Märchen – Erzählabend 300 €, aus Familienfeiern  Vertiefte Kontaktaufnahme mit einem Freundeskreis des Zachäus – Hauses in Singen und mit dem Arzt Dr. Rainer Schach in Horb – Altheim
2009 27. April : erster offizieller Besuch  bei der SEZ (Stiftung Entwicklungs – Zusammenarbeit  Baden – Württemberg), Gespräch mit Dr. Karl-Hans Schmid  und Mitarbeiter Weingärtner 

Erstmals bringt der Ausschuss ein Informationsblatt über seine Arbeit und über das Zachäus - Haus heraus.

2010 

Nach langem Bemühen gelingt es zusammen mit MISEREOR einen Kleinlastwagen zu finanzieren und anzuschaffen. Er ersetzt das bisherige Fahrzeug und ist für das Betreiben der  Landwirtschaft im Zachäus – Haus unentbehrlich.

 

 

 

Aktualisiert ( Freitag, den 02. April 2010 um 17:49 Uhr )