Luzius-Blog

Aktuelles aus der Kirchengemeinde St. Luzius Hechingen

Gemeindeteam St. Johannes d.T. Hechingen-Stetten lädt ein zum"Johannesnachmittag" am 22.06.18 ab 14.30 Uhr im Klostergarten.

Am 24. Juni ist das Fest des Hl. Johannes des Täufers, die Feier dazu haben wir bereits vergangenen Sonntag feiern dürfen, mit allem was dazugehört: einen fröhlichen Familiengottesdienst, den Kinder mit Spiel und Gesang maßgeblich mitgestaltet haben, und einem musikalischem Frühschoppen mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Zum Fest gehört aber auch noch ein Johannesfeuer, das in Stetten im Wechsel jedes Jahr von den örtlichen Vereinen ausgerichtet wird. In diesem

Jahr sind das die Hagaverschrecker.Das Gemeindeteam und die Stettener Ministranten laden Euch Kinder zum Läuten der Johannesglocke ein, womit wir das Johannesfeuer (das Sengafuir) sozusagen einläuten. Die Glocke befindet sich auf der Johanneskapelle und kann nur per Hand außerhalb der Kapelle geläutet werden. Verbunden mit einem Spielenachmittag im Klostergarten und Erkundungen in der Klosterkirche, wollen wir einen fröhlichen Nachmittag verbringen, natürlich gibt’s auch was zu naschen. Wir treffen uns dann anschließend oder später wieder zusammen mit Pfarrer Michael Knaus um 18.30 Uhr zum Gottesdienst.Die Schallmeien der Hagaverschrecker holen uns Alle dann gegen 19.00 Uhr bei der Klosterkirche ab, damit wir gemeinsam mit Euren Eltern in einem Lampionumzug zum Johannesfeuer (Lampions mitbringen), unterhalb vom Neuberg beim Sportplatz, gehen können. Dort wird Pfarrer Knaus den Holzstapel segnen, bevor er zum großen Johannesfeuer angezündet wird. Also, dass verspricht ein toller Nachmittag zu werden, wir freuen uns auf Euch!

Einmal im Jahr macht sich die Pfarrgruppe Hechingen der Frauengemeinschaft auf den Weg, um die Seelsorgeeinheit zu erkunden. Nach der Marienkirche in Weilheim im letzten Jahr, steht dieses Jahr die Kirche St. Dionysius in Schlatt auf dem Programm. Bei der Kirchenführung von Manfred Oks werden interessante Einblicke in die Geschichte und die versteckten Winkel der Kirche gewährt.

Auf den Weg machen wir uns wortwörtlich und wandern (bei passender Wetterlage) vom Parkplatz der St. Luzen Kirche nach Schlatt. Nach körperlicher Betätigung und kulturellen Eindrücken fahren wir mit bereit gestellten Autos zurück nach Hechingen und lassen den Abend beim gemeinsamen Essen und angeregten Gesprächen in der Pizzeria Schwanen ausklingen. Wir laden alle interessierten Frauen herzlich ein, diesen abwechslungsreichen Abend gemeinsam mit uns zu verbringen. Wer nicht mitwandern möchte oder kann, kann sich auch gerne zur Kirchenführung direkt in Schlatt dazu gesellen.

Und so sieht der genaue Plan aus: Treffpunkt in St. Luzen am Dienstag, den 26. Juni 2018 um 18 Uhr zur Wanderung nach Schlatt. Die Kirchenführung startet um 19 Uhr.

Damit genügend Autos zur Rückfahrt bereit stehen, ist für diesen Abend eine Anmeldung bis Donnerstag, den 21. Juni 2018 notwendig. Per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, telefonisch bei Siglinde Mühlbacher 07471/2922.

Am 23.6. findet um 18.30 Uhr der nächste große Ü-Gottesdienst in der Stiftskirche in Hechingen statt. Ü steht für über Gott, die Welt und das Leben. Die Themen in den Ü-Gottesdiensten sind aus unserer Lebenswelt gegriffen, sollen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und zum Nachdenken anregen und inspirieren. Eingeladen ist jeder, der Lust auf diese neue Gottesdienstform hat. Die Band Genezareth ist ein wichtiger Bestandteil der Ü-Gottesdienste. Mit ihrer ganz eigenen und einfühlsamen Art begleitet die Band die Gottesdienste und macht sie zu einem echten Erlebnis. Auch der Kirchenraum wird bei den Ü-Gottesdiensten durch Lichtinstallationen neu erlebt. Es ist ein Gottesdienst für alle Sinne, für Kopf, Herz und Hand. Diesmal steht der Gottesdienst unter dem Thema „Dankbarkeit“. Wofür möchte ich Danke sagen? Oder nehme ich vieles als selbstverständlich hin? Auch dieses Mal gibt es Impulse dazu. Im Anschluss sind alle Interessierten eingeladen zum Public Viewing ins katholische Gemeindehaus, denn die WM läuft und wir werden pünktlich zum Spielstart mit dem Gottesdienst fertig sein.

Michael Knaus, Stadtpfarrer von Hechingen, feiert Investitur. Die HZ sprach mit ihm über seine ersten 100 Tage.

Eine Stecknadel hätte man fallen hören können während des Pfingstgottesdienstes in der Hechinger Stiftskirche. So aufrüttelnd wie der neue Pfarrer Michael Knaus hat dort schon lange kein Geistlicher mehr gepredigt. „Schon ein Vierteljahr bin ich jetzt hier, dennoch habe ich noch ganz wenig persönliche Kontakte“, stellte der neue Leiter der Seelsorgeeinheit St. Luzius ungeschminkt fest. Und appellierte mit Verve, flehte fast: „Wir müssen uns endlich wieder miteinander unterhalten, uns füreinander interessieren.“

Das saß. Knaus hatte ein schonungsloses Bild vom inneren Zustand seiner neuen Gemeinde gezeichnet. Und das keineswegs aus Versehen oder aus dem Affekt heraus. Nein, was viele Gemeindemitglieder als „Brandrede“ empfanden, habe er „bewusst polarisierend als Stilmittel eingesetzt“, sagt Michael Knaus als HZ-Gast der Woche unmittelbar bevor er heute in der Stiftskirche seine Investitur feiern darf. Er, so sagt der 43-Jährige über sein Selbstverständnis als Gemeindepfarrer, sehe sich „nicht als Erfüllungsgehilfe von außen“, sondern als einer, dessen Aufgabe es sei, „mit den Leuten hier Lösungen zu erarbeiten“. Und um Menschen zu finden, die dabei mitmachen wollten, „braucht es ab und an auch Brandreden.“ Von Anfang an, so verrät er in einer ersten Bilanz nach gut vier Monaten, sei ihm aufgefallen, „dass wir in der Gemeinde viel zu wenig miteinander reden“. Manchmal, so Pfarrer Knaus, habe er das Gefühl, „als lebten wir wie in einem Hochhaus miteinander. Die Erstbewohner kennen sich, sind gut vernetzt, reden miteinander.“ Andere, später Hinzugekommene, würde dagegen gar nicht in die Kommunikation einbezogen. „Die haben das Gefühl zu stören. Und da haben wir ein Riesenproblem.“ Der Pfarrer, der aus Meßstetten-Hartheim stammt, räumt ein, nach ein paar Wochen in Hechingen „große Ernüchterung“ verspürt zu haben. In Freiburg habe man ihm den Eindruck vermittelt: „In Hechingen entwickelt sich was.“ Doch wo er einen Strudel der Begeisterung, junge, engagierte Leute erwartet habe, habe er „Müdigkeit, Zähigkeit“ festgestellt. Sein Eindruck: „Die Kirchengebäude dominieren zwar das Ortsbild. Aber in der Gesellschaft ist die Kirche eine absolute Randerscheinung.“

An diesem traurigen Bild hat er sich vorgenommen zu rütteln. „Sonst“, so meint er, „kann in zehn, 15 Jahren der Letzte das Licht ausmachen.“ Und wenn Knaus einen Ruck auslösen will, dann geht es ihm gar nicht um eine katholische Mission. Er will junge Leute „nicht zu bekehrten Superchristen machen“. Aber er möchte etwas gegen Egoismus und Abschottung tun, Menschen zusammenbringen und Ideen entwickeln lassen – nicht nur im Interesse der katholischen Kirche, sondern der gesamten Stadt. Sein Appell an alle, auch an die evangelischen Kollegen, lautet: „Wir müssen deutlicher zusammenrücken, um das Christliche aufrechtzuerhalten und dem Menschlichen Platz zu geben.“ Zufrieden hat Michael Knaus festgestellt, dass er mit seiner Pfingstpredigt erste Anstöße gegeben, „einen Nerv getroffen“ hat. „Was glauben Sie, wie viele Einladungen zum Mittagessen ich gekriegt habe?“ Das habe ihn einerseits gefreut, andererseits sagte er den Einladern aber: „Darum ging’s mir gar nicht. Ladet lieber mal eure Nachbarn ein!“ Gleichwohl räumt er ein, es zu genießen, mittlerweile häufiger auf der Straße angesprochen zu werden.

Zu präsizieren weiß er mittlerweile auch ein klares Vorhaben: Im Laufe dieses Jahres will er in sämtlichen Teilgemeinden der Seelsorgeeinheit („bis nach Beuren hoch“) in öffentlichen Veranstaltungen in den Dialog mit den Menschen kommen und Fragen stellen wie: „Was wollt ihr? Sollen wir weitermachen oder aufhören?“ Jedem Gemeindemitglied will der Pfarrer die Gelegenheit geben sich zu äußern, bevor Entscheidungen getroffen werden. Und er stellt in Aussicht, „jeden Aufbruch“, den er verspürt, zu unterstützen.

Die Bestandsaufnahme, die sich Knaus vorgenommen hat, betrifft aber nicht nur die innere Verfassung der Gemeinde, sondern auch den baulichen Zustand ihrer Kirchen. 15 an der Zahl gibt es in der Seelsorgeeinheit, und St. Jakobus – man ahnt es – wird beileibe nicht die einzige Baustelle bleiben. Die Gebäudeerfassung durch das Erzbistum, so Knaus, laufe, und die Pfarrgemeinderatssitzung, in der die Ergebnisse präsentiert werden, werde bestimmt für lange Gesichter sorgen. Ihm schwant schon heute: „Das wird spannend, welche Kirche als Erste entwidmet werden muss.“

Eine realistische Sichtweise, keine Schwarzmalerei, betont Knaus. Und dennoch will er sich nicht damit abfinden: „Ich glaube fest daran, dass wir das Schlimmste abwenden und manche Dinge schaffen können. aber dazu braucht es ganz viele Verbündete.“ Diese zu suchen, will sich der Pfarrer auf den Weg machen, mal mit, mal ohne Brandreden.

Quelle:https://www.swp.de/suedwesten/staedte/hechingen/pfarrer-knaus-und-die-brandrede-26949074.html

Dieses Foto" von Unbekannter Autor ist lizenziert gemäß CC BY-SA

Am 24. Juni ist das Fest des Hl. Johannes des Täufers, die Feier dazu begeht die Teilgemeinde Stetten am 17. Juni 2018 beginnend mit einer Familiengottesdienstfeier um 10.30 Uhr.
Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen den Gottesdienst mit zu feiern und anschließend bei schönem Wetter im Klostergarten einem Frühschoppen. Verweilen Sie bei uns, gerne bieten wir Ihnen zum Mittagstisch Schnitzel mit Kartoffelsalat an, zum Nachtisch: Kaffee und Kuchen! Den Stettener Kuchenbäckerinnen danken wir im Voraus für die „süße Spende“!

Am kommenden Sonntag werden die Pfarrgemeinden Stein, Sickingen und Bechtoldsweiler  miteinander den 185ten Kirchweihtag ihrer Gotteshäuser feiern. In Stein in der St. Markus-Kirche wird um 9.00 Uhr der Festgottesdienst aller drei Gemeinden gefeiert. Anschließend lädt  das Gemeindeteam St. Markus alle  ins Pfarrzentrum zum Weißwurst- Frühstück ein.

Lasst uns  gemeinsam das Kulturerbe unserer Vorfahren feiern !!!

Sonntag, 17.Juni, 10.00 Uhr, Sportplatz Beuren (bei schlechtem Wetter in der Kirche Beuren)

Der beliebte ökumenische Gottesdienst im Grünen steht 2018 unter dem  Thema  „Gut verwurzelt?“. Ausgangspunkt ist der erste Psalm, wo es heißt: „Selig der Mann,der..sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN. Er ist wie ein Baum , gepflanzt an Bächen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt.“ Der Gottesdienst geht der Frage nach: Wo und wie sind wir  in unserem Leben und in unserem Glauben verwurzelt? Haben wir eine wirkliche Heimat?  

Pfarrer Herbert Würth und Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer werden  den ökumenischen Gottesdienst  unter hoffentlich blauem Himmel gestalten. Dieses Jahr wirkt auch  die evangelische Kinderkirche mit. Der Musikverein Jungingen unter Leitung von Tamara Flad wird den Gottesdienst musikalisch begleiten. Die Gemeinde trifft sich  beim Sportplatz in Beuren.

 

Am Wochenende 8./9. Juni 2018 wird die Seelsorgeeinheit Hechingen St. Luzius durch Dekan Alexander Halter visitiert. Die Visitation findet ihren Abschluss in der Eucharistiefeier am Samstag, den 9. Juni 2018 um 18:30 Uhr in der ehemaligen Stiftskirche, der Pfarrkirche St. Jakobus in Hechingen. Im Rahmen dieses Gottesdienstes findet die Investitur von Pfarrer Michael Knaus  auf die Pfarreien der Seelsorgeeinheit statt.

Zu diesem Gottesdienst und zum anschließenden Empfang in der Stadthalle „Museum“ laden wir Sie herzlich ein.

An Pfingsten (20.Mai)  gibt es  in allen Gottesdiensten die Renovabis – Kollekte. Seit 25 Jahren   gibt es „Renovabis“, neben Adveniat (Weihnachten) und Misereor (Fastenzeit) das dritte große Hilfswerk der deutschen Katholiken. Es hilft  den  Menschen in  Osteuropa  im ehemaligen Ostblock. In diesem Jahr lautet das Motto: „Miteinander.versöhnt.leben. Gemeinsam für ein solidarisches Europa!“. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime 1989/1990 gab es  zwar viele positive Entwicklungen dort, es gab aber auch viele Verlierer. „Renovabis“ lenkt unseren Blick auf diese oft übersehene Gräben  in unserem gemeinsamen Europa.

Die katholischen Gemeinden wollen vor Ort auf verschiedenen Wegen mithelfen, dass besonders die jungen Menschen eine Perspektive bekommen, dass sie die christliche Botschaft nicht nur hören, sondern auch positiv erfahren, z.B. durch die Vermittlung eines Ausbildungsplatzes. Oder: In Bosnien-Herzegowina führen katholische Schulen die Jugendlichen aus verfeindeten Bevölkerungs- und Religionsgruppen zu einem friedlichen Miteinander zusammen. Die katholische Kirche kann dort Brücken zur Versöhnung bauen, wenn wir sie durch Gebet und materielle Hilfe unterstützen. „Miteinander versöhnt leben“ - sicher ein Werk des Heiligen Geistes!

Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer

am Samstag, 9. Juni feiern wir um 18.30 Uhr in der Stiftskirche die „Investitur“, also „die Einsetzung“ unseres neuen Pfarrers Michael Knaus in einem festlichen Gottesdienst. Bei diesem Gottesdienst werden alle Chöre der Gemeinde (LUKI-Kinderchor, Jugendchor, Stiftschor, Gospelchor) gemeinsam den Gottesdienst mitgestalten. Verschiedene mehrstimmige Chorsätze, aber auch viele Lieder und Kanons aus dem Gotteslob kommen dabei zum Klingen.

Im Rahmen eines kleinen Chorprojektes, besteht die Möglichkeit mitzusingen. Dabei sollten von den 4 möglichen Terminen mindestens 2 Probentermine wahrgenommen werden. Hier die möglichen Probentermine:

Mittwoch, 16. Mai um 19.00 Uhr (Gospelchor)

Donnerstag, 17. Mai um 19.30 Uhr (Stiftschor)

Mittwoch, 6. Juni um 19.00 Uhr (Gospelchor)

Donnerstag, 7. Juni um 19.30 Uhr (Stiftschor)

Die Proben finden im Gemeindehaus oder in der Stiftskirche statt.

Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich, Sie können einfach in die Proben „reinschnuppern“. Alle Chöre und der Chorleiter Mario Peters freuen sich über interessierte Sängerinnen und Sänger.