Betreuungsangebot:
- 1 Regelgruppe mit 28 Kindern
- 1 Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten (25 Kinder)
- 1 Ganztagesgruppe mit 25 Kindern
Personalbesetzung:
Zum pädagogischen Team gehören folgende Erzieherinnen:
Elvira Fögen, Gruppenleitung der VÖ Gruppe
Martina Diebold, Gruppenleitung der Regelgruppe
Martina Pfriender, Gruppenleitung der Ganztagesgruppe
Conny Rein, Sonja Beck, Gerda Rether, Carina Sauter, Maria De Luca, Zweitkräfte in Teilzeit.

Räumlichkeiten:
Das Kinderhaus hat für die Kinder folgende Räume zur Verfügung:
- Drei Gruppenräume mit verschiedenen Funktionsecken
- zwei Intensivräume die für Kleingruppenarbeit und gezielte Bildungsangebote genutzt werden
- Bewegungsraum
- große Eingangshalle (hier haben die Kinder die Gelegenheit ihren Bewegungsdrang nachzukommen)
- Essecke
- Küche
- Sanitärräume
-
Ein großes Außengelände mit verschiedenen Spielmöglichkeiten
Pädagogische Schwerpunkte:
„Die Welt nicht nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen erleben und dabei, wie der „Kleine Prinz“ von St. Exupery, nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen zu sehen, denn „das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, umschreibt unsere Ziele sehr treffend. Es geht in erster Linie darum, zu lernen, mitzudenken, mitzufühlen, sich mit den anderen zu entwickeln und dabei Konflikt- und Frustrationstoleranz zu lernen!
Was wollen die Kinder von uns?
„Hilf mir, es selbst zu tun.
Zeig mir, wie es geht.
Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es alleine tun.
Hab geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger,
vielleicht brauche ich mehr Zeit,
weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir auch Fehler zu,
denn aus ihnen kann ich lernen. (Maria Montessori)
Wie setzen wir dies um?
Es ist schwer etwas in Worte zu fassen, was für das Auge unsichtbar ist! Aber wir versuchen es! Die Grundlage für unsere Arbeit ist, das ihr Kind sich bei uns wohlfühlt! Damit dies gelingt gilt für uns, dass wir ihr Kind mit seiner Persönlichkeit und seiner Individualität annehmen und respektieren! Erst dann können wir mit den verschiedenen Schwerpunkten unserer Einrichtung ansetzen und arbeiten!
Soziale Umwelt
„Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“ (Goethe)
Bei uns sind Kinder zum ersten Mal in einer größeren Kindergruppe, wo alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Das sind die Wurzeln für kindgemäßes Erleben. Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, wechselseitiges Anerkennen von Rechten, eigenständiges Bearbeiten von Konflikten, erfahren was gerecht und was ungerecht ist, sind Bestandteile unserer täglichen Arbeit.
Soziales Lernen findet im täglichen Miteinander statt:
- Freispielzeit
- Gezielten Angeboten (Kinderkreis)
- Festen ( St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Sommerfest… )
- Verschiedene Projekte (z.B. Feuerwehr, Tiere, Polizei, Weltall……)
Körper, Bewegung und Gesundheit
„Bewegung ist eine elementare Form des Denkens!“ (Gerd Schäfer)
Gesundheitserziehung im Kindergarten geht weit über das Händewaschen und Zähneputzen hinaus. Sie umfasst vielfältige Bewegungsanregungen, gesunde Ernährung ebenso wie den Einsatz für eine gesunde Umwelt! Den Kindern Raum geben für ihren natürlichen Bewegungsdrang, neue Reize schaffen für Balance, Gleichgewicht, Geschicklichkeit ist uns sehr wichtig. Den Kindern steht eine große Eingangshalle zur Verfügung mit verschiedenen Fahrzeugen. Des weiteren haben wir im Haus einen Bewegungsraum mit Geräten und Materialien, die viel genutzt werden. Spiele, Tanzen, Spazieren gehen ist selbstverständlich. Auch gibt es ein tolles Außengelände, das den Kindern weitere Anreize zum Spielen und Bewegen bietet.
Kommunikation: Sprache, Schriftkultur und Medien
„Die Grenzen meiner Sprache (n) sind die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)
Kommunikation durchzieht kindliches Handeln überall und jederzeit. Das Aufwachsen der Kinder in einer Mediengesellschaft heißt unter anderem, Bilder und Texte, gesprochene und geschriebene Sprache in hoher Dichte, schneller Abfolge und variierenden Erscheinungsformen zu erleben. Es heißt auch, frühzeitig von Mehrsprachigkeit umgeben zu sein. Sprachliche Bildungsprozesse herauszufordern, ist daher eine umfassende Aufgabe unserer pädagogischen Arbeit. Kommunikative Anreize werden geschaffen durch:
- Gespräche, Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele, Reime, Verse
- Das eigene Tun sprachlich begleiten
- Rhythmus betonte und musikalische Spiele
- Geschichten erfinden
- Spiele zusammen spielen
- Buchstaben kennen lernen
Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
„Das Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft!“ (Aristoteles)
Mit all seinen Sinnen erschließt sich das Kind seine Umwelt und es baut darauf erste naturwissenschaftliche Erfahrungen und weiterführende Fragestellungen auf. Viele der „Warum“ Fragen des Kindes richten sich auf naturwissenschaftliche Phänomene. Das Kind nimmt durch Beobachten, Beschreiben, Vergleichen und Bewerten seine belebte und unbelebte Umwelt wahr. Das Kind macht Grunderfahrungen in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik, nach seiner eigenen Logik und ganz nach seinem Interesse. Das Einbeziehen der belebten Welt – der Umwelt mit Pflanzen, Menschen und Tieren ist im Alltag unserer Arbeit wieder zu finden.
Besonderheiten unserer Einrichtung:
Ganztagesbetreuung:
Außer einer Regelgruppe und einer Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten bieten wir auch eine Ganztagsbetreuung an. Natürlich gibt es für diese Kinder ein warmes Mittagessen. Dieses Angebot können auch die Kinder in der Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten bei Bedarf nutzen. Nach dem Mittagessen gibt des für die Ganztageskinder eine Ruhezeit.
Bewegung
In unserem Kinderhaus steht ein Bewegungsraum mit verschiedenen Geräten, Bälle, Tücher, Seile, Reifen, Sprossenwand usw. zur Verfügung. Dieser Raum wird von allen sehr gerne und oft genutzt. Ab Februar 2010 sind wir beim Förderprogramm „Komm mit in das gesunde Boot“ der Landesstiftung Baden Württemberg mit dabei. Ziel dieses Programms ist die Stärkung der individuellen Lebenschancen von Kindern für eine gesunde Entwicklung.
Wunschwoche
Im Laufe des Kindergartenjahres erarbeiten wir mit den Kindern verschiedene Themen. Zur Vertiefung dieser Themen findet jeweils eine Wunschwoche statt, die gruppenübergreifend für alle Kinder angeboten wird. In dieser Woche können sich die Kinder täglich, je nach Interesse, für eine Aktivität entscheiden. Somit lernen sich die Kinder gegenseitig besser kennen. Außerdem kommen sie mit allen pädagogischen Mitarbeiterinnen in Kontakt.
„Freitags-Treff“
Als gemeinsamen Abschluss der Woche treffen wir uns immer Freitags zum Morgenkreis in unserer Eingangshalle. Hier wird gesungen, gespielt, getanzt und gelacht!
„Lesetag“
Immer Montags ist Vorlesetag. D.h. den Kindern werden verschiedene Bilderbücher/ Geschichten oder Märchen vorgelesen.
„Grossen Treff“
Unsere „Grossen“, die künftigen Schulanfänger, treffen sich immer wöchentlich im „Grossen Treff“. Hier werden verschiedene Aktivitäten für die Altersgruppe der fünf- bis sechsjährigen angeboten. Dadurch lernen sich die Kinder, die im Sommer gemeinsam zur Schule gehen, besser kennen. Der „Grossen Treff“ wird im Wechsel von zwei Erzieherinnen vorbereitet und durchgeführt.
Sprachhelferin
Für die Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kommt an drei Tagen die Woche eine Sprachhelferin zu uns in die Einrichtung. Durch Spiele, Lieder und verschiedene Arbeitsblätter lernen die Kinder die deutsche Sprache spielerisch kennen und erweitern ihren Wortschatz.
Zusammenarbeit mit Eltern:
Unsere Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und mit allen wichtigen Bezugspersonen unserer Kinder eine Erziehungspartnerschaft einzugehen, ist uns ein großes Anliegen. Die Kinder sollen Zuwendung und Anerkennung erfahren, sich bei uns wohl fühlen und zu eigenständigen, selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen. Regelmäßige Entwicklungsgespräche, Elternabende, Elternfeste, Elternkaffee, Elterninfowand und Tür und Angelgespräche sind feste Bestandteile unserer Arbeit mit den Eltern.










