Der Stadtteil Bechtoldsweiler (690 Einwohner, 555 m ü. NN, Gemarkungsfläche 2,78 km²) liegt 5 km nordwestlich der Stadt Hechingen auf einer Anhöhe rechts des Starzeltales. Er markiert nicht nur die Grenze zum Nachbarkreis Tübingen, sondern auch zur Nachbardiözese Rottenburg-Stuttgart. Gründer des zunächst aus drei Höfen bestehenden Weilers (vgl. Dorfwappen) soll nach alter Überlieferung ein Ritter namens Bechtold gewesen sein.
Zur aktuellen Situation der Filialgemeinde:
Von Anfang an war Bechtoldsweiler zusammen mit Sickingen eine Filialgemeinde von Stein. Dort wurde das ehemalige Pfarrhaus abgerissen und 1995 durch ein einladendes Pfarrzentrum ersetzt, während das Pfarrbüro 2000 nach Hechingen verlegt wurde. Dies war Teil einer umfassenden Umstrukturierung, nachdem am Pfingstmontag 2002 die Seelsorgeeinheit (SSE) St. Luzius errichtet wurde, die von einem Priester und einem Seelsorgeteam geleitet wird.
Die SSE umfasst alle Stadtteile Hechingens, also insgesamt neun Gemeinden mit 10277 Katholiken, wovon in Bechtoldsweiler 373 leben. Trotz der unvermeidbaren Zentralisierung einer Reihe von Bereichen soll die Eigenständigkeit aller neun Pfarreien gewahrt bleiben, wozu ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat von Stein, Sickingen und Bechtoldsweiler einen wichtigen Beitrag leistet.
Dass die Fürsprache des hl. Wendelin immer wieder erbeten wird, zeigt nicht zuletzt das Patronatslied, in dem es heißt:„ Schütz uns alle vor Gefahr, rette, was verloren war. (...) Wendelin, Wendelin, zu dir gerne Pilger zieh’n.“





