St. Jakobus

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St. Jakobus Kirche HechingenDer imposante Turm (mit Kreuz 55,5 m hoch) überragt majestätisch das Stadtbild. Nicht von ungefähr ist er darum zusammen mit dem unteren Turm Teil des Hechinger Logos. Nach einem quadratischen folgt, von Eckvasen fl ankiert, ein rundes Geschoss, das mit einer glockenförmigen
Haube abschließt. Die plastischen Einzelheiten sind Arbeiten des Bildhauers Moses Schelderle nach Zeichnungen d`Ixnards.

Das Hauptportal ist überdeckt mit einem kräftigen Gesims auf Konsolen mit freihängenden Lorbeerkränzen. Darüber befi ndet sich zwischen zwei Urnen das Hohenzollerische Allianzwappen. Über der Tür trägt eine Marmorplatte den Namen des Erbauers Fürst Joseph Wilhelm, die Jahreszahl 1782 sowie die programmatische Aufschrift: Ecce taber naculum Dei cum hominibus; et habitabit cum eis („Seht, das Zelt Gottes unter den Menschen; und er wird in ihrer Mitte wohnen“) Offb 21,3.

Kiche HechingenVollkommen symmetrisch entwickelt sich der Grundriss in der West-Ostachse. Das Langhaus, das den Charakter eines festlichen Saal baus hat und mit 53 m Länge der Höhe des Turms entspricht, er weitert sich vor dem Chor durch zwei querschiffartige Seitenkapellen. Nach Osten schließt sich in der Mittelachse die geräumige Sakristei an, im Westen greift das Langhaus mit zwei Treppenhäusern zur Hälfte um den quadratischen Turm. Er enthält zu ebener Erde den Haupteingang, eine Vorhalle und rechts und links je eine Andachtskapelle, darüber die Fürstenloge und im zweiten Stock die Orgelempore.

Festlich wirkt der Raum in dieser beeindruckenden symmetrischen Einheitlichkeit und seiner „schlichten Großartigkeit“. Jede Säule fehlt, und so ist der Blick frei auf das Zentrum des Gotteshauses: das imposante Kreuzigungsbild, vor dem der Hochaltar mit dem Tabernakel und den Anbetungsengeln aufragt.

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 12. August 2008 um 16:11 Uhr )