Stetten

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Kirche StettenStetten, der größte der acht Hechinger Stadtteile (1843 Einwohner, 502 m ü. NN, Gemarkungsfl äche 6,3 km²), liegt der Kernstadt am nächsten. Nur durch die Bundesstraße B 27 getrennt, grenzt Stetten, durchfl ossen vom Reichenbach, im Westen unmittelbar an Hechingen.
Die geographische Nähe zeigt sich nicht zuletzt im gemeinsam benutzten Friedhof neben der Heilig-Kreuz-Kapelle. Sie wurde errichtet, um den Frevel eines Landsknechtes zu sühnen, der auf ein Holzkreuz drei Pfeile abgeschossen hatte.

Zur aktuellen Situation der Pfarrgemeinde:

Die Gemeinde St. Johannes der Täufer ist nach wie vor Filialgemeinde von St. Jakobus in Hechingen, hat aber seit 1990 einen eigenen Pfarrgemeinderat. Im gleichen Jahr übertrug Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen das Areal mit Klosterkirche und Klostergarten
der Pfarrgemeinde. Ein eigens gegründeter Förderverein hat sich seit 1997 mit der umfassenden Sanierung von Kirche und Wohntrakt sehr verdient gemacht. Am Pfingstmontag 2002 wurde die Seelsorgeeinheit (SSE) St. Luzius errichtet, die von einem Priester und einem Seelsorgeteam geleitet wird. Die SSE umfasst alle Stadtteile Hechingens, also insgesamt neun Gemeinden mit 10.277 Katholiken, wovon in Stetten 1038 leben. Trotz der unvermeidbaren Zentralisierung mancher Bereiche soll die Eigenständigkeit aller neun Pfarreien gewahrt bleiben, wozu auch in Stetten ein eigener Pfarrgemeinderat einen wichtigen Beitrag leistet. Unverändert wird auch heute noch der hl. Johannes im Patronatslied verehrt, in dem es heißt: „Christus, dem Herren, dientest du als Herold. Glücklich wir preisen alle deinen Namen. Gruß dir, Johannes.“

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 12. August 2008 um 11:24 Uhr )