Auf dem letzen Weg nicht allein sein
Der Hospizgedanke
Die Hospizbewegung hat sich die Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen - unabhÀngig von Konfession, Glauben und NationalitÀt - zur Aufgabe gemacht.
Die Hospizbewegung fĂŒhlt sich vor allem zwei GrundsĂ€tzen verpflichtet:
- Sterben wird als eine zum Leben gehörige Zeit betrachtet. Daraus ergibt sich ein bewusster Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer.
- Dem Sterbenden soll die letzte Lebensphase so lebenswert wie möglich gestaltet werden.
W
ir sind
Frauen und MĂ€nner aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen, die sich ein Jahr lang auf diese Aufgabe vorbereitet haben und sich regelmĂ€Ăig zum Erfahrungsaustausch treffen. Die meisten von uns kommen aus den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden im Einzugsgebiet. Seit 1999 begleiten wir Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
Unsere Ziele
Wir möchten, dass der Schwerstkranke mit seinen Angehörigen entscheiden kann, wo er sterben will. Dabei sollen der Wille und die BedĂŒrfnisse des Kranken oder Sterbenden unser Handeln bestimmen.
Wir möchten dem Kranken Raum schaffen, damit er auch in seinem Sterben seine IndividualitĂ€t leben kann. Seine WĂŒrde soll in jeder Weise geachtet werden, sein Leben auch im Sterben höchstes, nicht verfĂŒgbares Gut bleiben.
Wir möchten nicht nur dem Sterbenden beistehen, sondern auch seinen Angehörigen und Freunden, insbesondere in ihrer Auseinandersetzung mit dem Schmerz des Loslassens und des Abschieds.
Unsere Erfahrungen
Wir erleben, dass unsere Begleitung dem Sterbenden Trost sein und Frieden vermitteln kann.
Wir erfahren aber auch Ohnmacht und stoĂen an unsere Grenzen. Bei unserem Tun sind wir diesen unterschiedlichsten Erfahrungen ausgesetzt.
Unser Tun
Vom EinfĂŒhlungsvermögen in den sterbenden Menschen wollen wir uns leiten lassen, um herauszufinden, was er in diesen Stunden braucht.
Ob wir still am Bett sitzen,
die Hand des Sterbenden halten,
zuhören oder sprechen,
Bilder betrachten,
ein Gebet sprechen,
kleine Handreichungen tun,
oder ...
Wir kommen ins Haus,
ins Pflegeheim
oder ins Krankenhaus,
wenn wir gerufen werden.
Unsere Aufgabe sehen wir auch in der ErgĂ€nzung der Arbeit der PflegekrĂ€fte und der Ărzte.
Dennoch ersetzen wir keine Fachpflege und leisten keine hauswirtschaftlichen Dienste.
Unser Einsatz ist ehrenamtlich und unentgeltlich.
Ansprechpartner:
Hospiz Arbeitsgeneinschaft Mittelbereich Hechingen
beim Caritasverband fĂŒr das Dekanat Zollern e.V.
Gutleuthausstr. 8 72379 Hechingen
Erwin SchÀfer Tel. 07471 / 933218
Begleitung ist zu erfragen unter den Telefonverbindungen:
Sozialwerk Hechingen und Umgebung e.V.
Sozialstation Tel. 07471 / 924 360
Sozialstation St. Franziskus e.V. Burladingen Tel. 07475 / 91379
Sozialstation St. Fidelis Bisingen-Haigerloch e.V.
Tel. 07474 / 2636





