Ausschuß - Eine Welt

Konkrete Hilfe die ankommt!

Die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen aus Burundi und Baden-Württemberg bestehen nunmehr seit über 30 Jahren. Begonnen hat dies in den 1980er Jahren mit der Idee einer Parlamentspartnerschaft. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre sind zahlreiche Partnerschaftsinitiativen entstanden, auch das Zachäus-Haus in Gitega/Burundi, welches am 1. November 1994 eröffnet wurde und bereits seit 25 Jahren besteht. Der verstorbene Weiße Vater Pater Zachäus Knoll aus Hechingen hatte die Idee für dieses Haus.

Die kath. Kirchengemeinde und die Stadt Hechingen laden herzlich ein, die Wanderausstellung "Amahoro Burundi" der SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit) ergänzt um Informationen zur Geschichte und der Arbeit des Zachäus-Hauses zu besuchen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 22. September 2019, um 11.30 Uhr in der Stiftskirche St. Jakobus Hechingen statt, im Anschluss an den Festgottesdienst "25 Jahre Zachäus-Haus", den wir um 10.30 Uhr feiern. 

Programm der Eröffnung:

  • Begrüßung: Stadtpfarrer Michael Knaus
  • Grußworte: Bürgermeister Philipp Hahn / Philipp Keil - Geschäftsführenden Vorstand der SEZ Baden-Württemberg / Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer - Ausschuss „Mission-Eine Welt“
  • Musik: Trommler und Tänzer aus Uganda 

 Die Ausstellung ist bis Sonntag, 13. Oktober tagsüber geöffnet; der Eintritt ist frei. 
 Spenden gehen an das Zachäus-Haus. 

Haben Sie Bücher mit christlichem, religiösem Inhalt zu verschenken? Beim Patrozinium von St. Jakobus (Stiftskirche) am Sonntag, 21.Juli 2019, möchte der Ausschuss „Mission Eine Welt“ nach dem Festgottesdienst im Gemeindehaus eine doppelte Aktion starten: Von einem großen Büchertisch kann sich jede und jeder ein Buch aussuchen und mitnehmen. Gleichzeitig bitten wir um eine Spende für den Lebensunterhalt der beiden Schwestern aus Burundi, die seit Januar in Freiburg Deutsch lernen und die an diesem Tag bei uns in Hechingen sein werden Das Wohnen im Kloster St. Lioba und die Sprachkurse bezahlt die Erzdiözese. Geld benötigen die Schwestern Seconde und Innocente aber z.B. für die Unterrichtsmaterialien, Fahrkarten (nach Hechingen), Gebühren für die Anerkennung ihrer Zeugnisse, ein paar persönliche Dinge (Schuhe, Hygieneartikel usw.). Sie haben eben überhaupt kein Geld. Es ist also ein Tausch: Sommerlektüre gegen Lebensunterhalt.

Für den Büchertisch können Sie Bücher abgeben vom 1.- 17.Juli im Pfarrbüro zu den üblichen Öffnungszeiten. Aber bitte nur Bücher mit religiösem Inhalt, z.B. Spiritualität, Heilige, Christen der Gegenwart, Kirchengeschichte, christliche Kunst, Gebete, Liturgie, Bildbände, gerne auch entsprechende Kinderbücher.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Bücherspende und Ihre Unterstützung für die Schwestern.

Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer für den Ausschuss Mission-Eine Welt

Nach der Heiligen Messe in der Stiftskirche (Luzius–Kinderkirche,LUKI) gibt es von 12.00 bis 13.30 Uhr  im Gemeindehaus in Hechingen das traditionelle Solidaritätsessen (Spaghetti). Den Preis für das Essen bestimmt jede und jeder selbst.  Der Erlös des Solidaritätsessen kommt direkt MISEREOR, dem großen Hilfswerk der deutschen Katholiken  zugute. Die Frauen der Kolpingsfamilie Hechingen bereiten das Essen in bekannt guter Manier vor.

Der Ausschuss „Mission Eine Welt“  und die Kolpingsfamilie laden alle aus der ganzen Kirchengemeinde St. Luzius zu diesem gemeinsamen Essen ein.

Es ist  eine Gelegenheit, sich zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig Gutes zu tun.

In einigen Regionen Perus regnet es seit Dezember beinahe ununterbrochen. Hervorgerufen wurde der Dauerregen durch das Wetter-Phänomen El Niño. Die Folge sind Überflutungen, Erdrutsche und Schlammlawinen. Auch in den kommenden Wochen soll laut Vorhersagen das Wetter nicht besser werden. Die Caritas leistet Nothilfe in den meisten betroffenen Gebieten.

Peruanische Fischer gaben dem Wetterphänomen El Niño (spanisch auch für "Christkind") seinen Namen. Sie hatten das Phänomen v.a. um die Weihnachtszeit beobachtet. In anderen Teilen der Erde sorgt El Niño für ausgeprägte Dürre, während es für die Westküste Lateinamerikas ungewöhnlich starke Niederschläge brachte. Wie schon oft begannen schon in der Weihnachtszeit die starken Regenfälle.

In Lateinamerika fiel El Niño im vergangenen Jahr weniger schlimm aus als befürchtet. Dafür scheinen sich in diesem Jahr alle Regenfälle mit unglaublichen Wassermengen auf Peru zu konzentrieren. Die Regenfälle sorgten für Überflutungen, Schlammlawinen und Bergrutsche. Manche Wüstenregionen sind überschwemmt. Straßen, Häuser und Brücken werden von den Schlamm- und Wassermassen mitgerissen. Der peruanische Katastrophenschutz sagt es seien bereits 630.000 Menschen von der Flut betroffen. Mehr als 70.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Hinzu kommt, dass das Trinkwasser in Lima bereits für 2 Tage ausgefallen ist. Die Trinkwasserproblematik taucht mittlerweile im ganzen Land auf. Wasser ist in Geschäften oft nur zu Wucherpreisen zu erhalten. In vielen Orten gibt es bereits Berichte über Plünderungen. Die Caritas hat in einer ersten Maßnahme bereits 26 Tonnen an Hilfsgütern an Betroffene verteilt.

Die Caritas Peru, unsere Schwesterorganisation, hat Nothilfefonds für die Menschen in den vier am schwersten betroffenen Diözesen zur Verfügung gestellt. In den überschwemmten Gebieten versuchen unzählige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zu helfen. 26 Tonnen an Wasserpumpen, Kleidung, Lebensmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikel wurden zudem zur Verteilung an über 2.000 Familien bereitgestellt. Weil das Straßennetz an einigen Orten zusammengebrochen ist, werden die Hilfsgüter teilweise per Flugzeug in die betroffenen Landesteile. Die Hilfe konzentriert sich aktuell verstärkt auf den Norden des Landes. Dieser hat besonders stark unter den Fluten zu leiden.

Hilfe wird daher dringend weiter benötigt!

Caritas international ruft dringend zu Spenden für die von der Flut betroffenen Gebiete in Peru auf.

Spenden mit Stichwort "Überschwemmungen Peru" werden erbeten auf:

  • Caritas international, Freiburg, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter www.caritas-international.de
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zuzüglich üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit mehr als 160 nationalen Mitgliedsverbänden.

Quelle: http://www.caritas-international.de